Zukunft braucht Herkunft

Die Gesellschafter der ältesten deutschen Bahnhofsbuchhaltung „Carl Schmitt Centraleisenbahnbuchhandlung“, Jacques Bettenhausen und Berta Keye, gründeten unter Beteiligung von Wilhelm Pappritz mit Gesellschaftsvertrag vom 6. Juli 1923 in Heidelberg das „Handelshaus für Reise und Verkehr“ – die Keimzelle des heutigen Unternehmensgruppe Dr. Eckert.

Zu Geschäftsführern beriefen sie Dr. Adam Eckert und Wilhelm Pappritz. Ziel des Unternehmens war der Handel mit Reisebedarfsartikeln zur Versorgung von Reisenden und Bahnhofsbesuchern. 1925 verlegte die Firma ihren Sitz von Heidelberg nach Stuttgart und Dr. Adam Eckert trat als weiterer Gesellschafter ein. 1928 erwarb Dr. Eckert für die Gesellschafter das Frankfurter Tabakhaus L. Barbarino, im Jahr darauf erwarb er persönlich den Reisebedarfsspezialisten Peter Welter.

Nach dem Tod ihres Mannes 1946 übernahm dessen Gattin, Liselotte Eckert, die Führung der Unternehmen und leitete den Wiederaufbau nach dem Kriege. Ihr Sohn, Dr. Adam-Claus Eckert, trat 1975 in das Unternehmen ein und übernahm 1990, nach dem Tod von Liselotte Eckert, die Geschäftsführung. Er vergrößerte 1988 die Handelsgruppe durch den Erwerb der „Buchhandlungen Gerhard Ludwig GmbH“ in Köln.

1998 erwarb Dr. Eckert die „PSG Postdienst Service Gesellschaft“ in Berlin, die später als „PSG Prima Service Gesellschaft mbH“ firmierte. Weitere Tabakwaren- und Pressefilialen kamen im Juni 2000 mit dem Erwerb der Firma Kohm Einzelhandels GmbH  & Co. KG durch Barbarino dazu.

2001 wurden die Firmen „Handelshaus für Reise und Verkehr Dr. Eckert & Co.“ und „L. Barbarino KG“ zum „Handelshaus Dr. Eckert & Co. KG“ verschmolzen. 2006 übernimmt die PSG 13 U-Store-Filialen in Berlin.

Mit Wirkung vom 1. Juni 2010 beschlossen die Gesellschafter die Zusammenlegung aller Unternehmen in der Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH.

Torsten Löffler, bereits seit Januar 2012 Ko-Geschäftsführer, übernimmt am 1. September 2013 die alleinige Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH. Dr. Adam-Claus Eckert übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz.

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