Journalistenpreis Bahnhof für SZ-Redakteur Holger Gertz

Preisträger Holger Gertz überzeugte die Jury mit einem faktenreichen Feature zur „Geschichte eines bewegten Ortes“ ...

(14. Oktober 2021) Mit Corona-bedingter Verspätung konnte Dr. Adam-Eckert in dieser Woche in München dem Gewinner des 23. Journalistenpreises Bahnhof endlich seine Urkunde überreichen. Holger Gertz erhält die Auszeichnung, die mit 5000 € dotiert ist, für seinen Artikel „Zug der Zeit“, der in der Süddeutschen Zeitung in der Wochenendausgabe 5./6. September 2020 erschienen war. Mit einer „Lobenden Erwähnung“ hob die Jury zudem den Artikel „Das Rätsel der vergessenen Bahnhöfe“ von Eike Lenz, der am 8. August 2020 in der Main-Post erschienen war, besonders hervor. Preisstifter Dr. Adam-Claus Eckert unterstrich dies mit einer Sonderdotierung von 1000 €.

Preisträger Holger Gertz überzeugte die Jury mit einem faktenreichen Feature zur „Geschichte eines bewegten Ortes“ anlässlich des aktuellen Umbaus des Münchener Hauptbahnhofs. Die Jury lobt die „tollen kurzen Wortspiele“ und die atmosphärische Dichte des Seite-3-Textes, der alle Kriterien erfülle, die der Preis auszeichne. Der Bahnhof als „Theater mit verschiedenen Bühnen“ werde lebendig, der wie die Menschen, die dort kommen und gehen, „auf den Trümmern der eigenen Geschichte“ weiterlebe.

Der Journalistenpreis Bahnhof wurde im Jahre 1998 vom Aufsichtsratsvorsitzenden und Gesellschafter der Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH, Dr. Adam-Claus Eckert, gestiftet. „Innovation, Mobilität und Kommunikation“, so der Stifter, „sind Schlüsselbegriffe der modernen Gesellschaft. Bahnhöfe repräsentierten diese Faktoren in einmaliger Weise. Der Journalistenpreis Bahnhof dient der Förderung der journalistischen Berichterstattung über das Thema Bahnhof. Er zeichnet sachlichen und professionellen Journalismus aus, den wir gerade in diesen Zeiten nachdrücklich unterstützen.“

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