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Journalistenpreis Bahnhof 2003:

 


Journalistenpreis Bahnhof 2003 -
der Preisträger heißt Walter Wille



Walter Wille (im Foto links) heißt der Preisträger des „Journalistenpreises Bahnhof“ 2003. Der mit € 5.000 dotierte und 1998 von Dr. Adam-Claus Eckert gestiftete Preis würdigt „herausragende journalistische Leistungen zum Thema Bahnhof“. Der Preis wurde Walter Wille am 14.11.2003 im Hauptbahnhof Halle (Saale) überreicht. Die fünfköpfige Jury wählte den Beitrag „Arriving in Montabaur“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 10. Juni 2003 nach langer Diskussion mit deutlicher Mehrheit.

Die Jury begründete ihre Entscheidung: „Walter Wille erweist sich in seinem Artikel als genauer Beobachter der neuen ICE-Strecke Köln-Frankfurt (M) und setzt die Problematik des ICE-Bahnhofs Montabaur in eine bildreiche und plastische Sprache um.“ Ausdrücklich lobte die Jury die Komposition des Artikels. Weiter heißt es in der Jurybegründung: „Der Autor beschreibt die Problematik bei der Unvereinbarkeit von politischem Willen und Bahnrealität. Bahnhöfe haben zentrale Bedeutung für die Bahnreisenden.“ Der Juryvorsitzende von Vorstandsvorsitzende von DB Station&Service Wolf-Dieter Siebert (Foto, Mitte) : „Bahnhöfe sind Eingangstore zur Stadt und zur Bahn und gemeinsam mit der öffentlichen Hand wollen wir die Bahnhöfe in Deutschland entwickeln und modernisieren.“

Preisstifter Dr. Adam-Claus Eckert meinte anlässlich der Preisverleihung: „Der renovierte Hauptbahnhof Halle ist ein gutes Argumentat für ein komfortables Umsteigen auf die Bahn. Wenn die Bahn wie in Halle positive Zeichen setzt, werden sich auch die im Bahnhof ansässigen Firmen stärker engagieren“, wobei er u.a. auf die besondere Rolle des Bahnhofsbuchhandels als Investor im Hauptbahnhof Halle anspielte. Bürgermeisterin Dagmar Szabados überbrachte den Gästen der Preisverleihung die Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt Halle an der Saale.


Geboren am 10. Dezember 1959, wuchs Walter Wille auf einem Bauernhof in Nordhessen auf. Statt nach Abitur und Wehrdienst den Hof zu übernehmen, wurde er Journalist. Gelernt hat Walter Wille bei der Waldeckischen Landeszeitung in Korbach. Dort war er nach dem Volontariat vier Jahre lang Sportredakteur, ehe er im Januar 1987 in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wechselte. Als Blattmacher im Ressort Rhein-Main-Zeitung war er bis zum Jahr 2001 für die tägliche Planung und Gestaltung der Seiten zuständig. Die Leidenschaft zum Segeln, zu Booten und Yachten, führte ihn auf einer Regattayacht über den Atlantik und in die Redaktion Technik und Motor der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bahntechnik, motorisierte Zweiräder und technisches Spielzeug gehören zu den weiteren Schwerpunkten seiner Berichterstattung. Und wer hinter einem Artikel der FAZ das Kürzel „(lle.)“ entdeckt, weiß jetzt, dass der Autor Walter Wille heißt. Walter Wille ist verheiratet und Vater zweier Söhne.