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Journalistenpreis Bahnhof 2004:


Journalistenpreis Bahnhof geht 2004 an Peter Neumann



Peter Neumann (Foto Mitte) erhielt am Donnerstag, 18.11.2004 den „Journalistenpreis Bahnhof“. Der mit 5.000 € dotierte und 1998 von Dr. Adam-Claus Eckert gestiftete Preis würdigt „herausragende journalistische Leistungen zum Thema Bahnhof“. Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (links im Bild), Dr. Adam-Claus Eckert und der Vorstandsvorsitzende der DB Station&Service AG Wolf-Dieter Siebert überreichten den Preis in der Buchhandlung Ludwig im Hauptbahnhof Köln an Peter Neumann.

Die Jury wählte die fünfteilige Artikelserie „Berlins Bahnhöfe“ in der Berliner Zeitung im März/April 2004 von Peter Neumann einstimmig. Die Jury begründete ihre Entscheidung: „Die Artikelserie ist spannend und anekdotenreich geschrieben. Sorgfältige Recherchen zur Bahnhofsgeschichte verbindet der Autor unterhaltsam mit der Diskussion über die zukünftige Rolle der Bahnhöfe in Berlin“. Der Juryvorsitzende Wolf-Dieter Siebert: „Das große Zukunftsprojekt Hauptbahnhof Berlin kommt ebenso zur Geltung wie die wechselhafte Geschichte des Bahnhofs Berlin Friedrichstraße“. Jurymitglied Harald Martenstein: „Der Autor spiegelt in der Bahnhofsentwicklung die wechselreiche Berliner Stadtgeschichte.“

Dass die Artikelserie unterdessen sogar in einem Buch über die Berliner Bahnhöfe erschienen ist, bestärkte die Jury in ihrer Entscheidung, die besondere Leistung des Redakteurs der Berliner Zeitung zu würdigen.

Der 1963 in Osnabrück geborene Redakteur volontierte nach dem Studium der Publizistik, Politik- und Rechtswissenschaften an der FU Berlin beim Spandauer Volksblatt. Seit 1992 ist er Verkehrsredakteur der Berliner Zeitung.

Auch dieses Jahr hatte das Medienforschungsinstitut der Universität Siegen mehrere hundert Artikel in einem „Monitoringverfahren“ gesichtet und der Jury eine Vorauswahl vorgelegt. Zudem war erstmals die Eigenbewerbung von Redakteuren möglich.